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Dielenböden     Seitenanfang

Dielenböden sind aus Massivholz naturbelassen gefertigt und werden im Gegensatz zum Parkett in ganzen Längen verlegt. Man unterscheidet zwischen massiven Hobeldielen und sog. Landhausdielen, die als Mehrschichtparkett-Elemente hergestellt werden.
Kammergetrocknete Hobeldielen besitzen eine gewisse Holzfeuchte, was in den verschiedenen Jahreszeiten durch Ausdehnung und Schrumpfung zu unterschiedlichen Fugenbreiten zwischen den Dielenbrettern führt.
Landhausdielen (Mehrschichtparkett) sind querverleimt und daher sind die Unterschiede in den Fugenbreiten hier wesentlich kleiner.

 

 

 

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Verlegemuster für Dielenböden :


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Als eine spezielle Form der Massivböden gilt das Massivparkett. Holz ist ein nachwachsender, natürlicher Rohstoff und die Verwendung von nur einem Material schont die Umwelt. Die schon bei den Dielenböden auftretenden Schwankungen (Quell- und Schwundverhalten durch Schrumpfung und Ausdehnung) durch im Holz enthaltene Restfeuchte bestehen auch hier. Deshalb wird das Holz grundsätzlich nur in einem technisch getrockneten Zustand (max. 8-9 % Holzfeuchtigkeit) verlegt und nur in einem ausgewogenen Verhältnis von Dicke : Breite verwendet, um so die Schwankungen so gering wie möglich zu halten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holzpflaster       Seitenanfang

Holzpflaster wird seit Jahrhunderten an Hufbeschlagplätzen in Schmieden verwendet, wo Hirnholzklötze von etwa 10 cm Höhe lose in ein Sandbett gelegt wurden, das ringsum von einem Steinboden eingefasst ist.

Holzpflaster ist extrem hoch belastbar, besitzt ausgezeichnete Wärmedämmungseigenschaften, ist unempfindlich gegenüber Verschmutzungen und ist schwer entflammbar, da die einzelnen Holzklötze ringsum luftdicht aneinander verlegt sind. Die Oberfläche selbst verkohlt lediglich. Grundsätzlich entsprechen alle Holzböden der Klassifizierung B1 = schwer entflammbar. 

Diese Eigenschaften ermöglichen einen Einsatz in nahezu allen Werkstätten, aber auch in großen Räumen mit hoher Fußbodenbeanspruchung.  
Es wird in Holzpflaster GE (für gewerbliche und industrielle Zwecke), 
RE-W (für Werkstätten) und 
RE-V (für Wohnungen, Schulen und Versammlungsstätten) unterschieden.

 

 

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Laminatböden       Seitenanfang

Fussbodenbelag, mit einer Deckschicht aus einer oder mehreren dünnen Lagen eines faserhaltigen Materials (in der Regel Papier), imprägniert mit aminoplastischen, wärmehaltigen Harzen (in der Regel Melaminharz).

Diese Lagen werden entweder als solche verpresst (HPL, CPL, Kompakt) und im Falle von HPL oder CPL auf Trägermaterial verklebt (in der Regel Holzwerkstoff) oder im Falle von DPL direkt auf ein Trägermaterial (in der Regel Holzwerkstoff) verpresst. Die Qualitäten sind in der „prEN 13329 bzw. EN 13329“ genormt, siehe CEN Brüssel (Europäisches Komitee für Normung).

Das Produkt wird üblicherweise mit einer rückseitigen Schicht (z.B. HPL, CPL, imprägnierte Papiere, Furniere) als Gegenzug versehen. Während man Holzböden abschleifen und neu versiegeln kann, ist dies bei Laminatböden nicht möglich (nicht renovierungsfähig). Laminatböden gibt es in vielen Fotoreproduktionen wie Holz, Stein etc. und in unterschiedlichen Abriebqualitäten. Siehe unser Link „Pergo“.